Etappe 16 - Kaserna - Harska
Auf der Etappe, die Sie jetzt erwartet, spielt Wasser eine wichtige Rolle.
Auf Pfaden und kleinen Wegen folgen Sie den Flüssen Munkedalsälven und Örekilsälven. Hier liegen einige (von Menschenhand angelegte) Teiche (zur Wasserversorgung der Papierfabrik von Munkedal), in denen der Biber sich pudelwohl fühlt. Mit ein bisschen Glück können Sie den Biber dabei beobachten, wie er aus Ästen, Stöckchen und Schlamm Dämme anlegt. Der Biber ist ein Nagetier und ernährt sich vor allem von Zweigen (nein, nicht ganzen Bäumen) und Wasserpflanzen.
Der Fluss Örekilsälven hat mehrere Lachstreppen und ist ein ausgezeichnetes Gewässer für alle Fischliebhaber. Sowohl Eisvogel als auch Zweibeiner mit Angelschein kommen hier voll auf ihre Kosten. Am Gewässer leben auch Wasseramsel und Gebirgsstelze, die aber jagen vor allem Insekten .

Munkedal ist einen Abstecher wert. Entlang des brausenden Flusses liegen alte und neue Hüttenensembles. Auf der Westseite des Fließgewässers ist eine Sammlung von Meilen- und Wegebausteinen zu sehen, die aus der Umgebung zusammengetragen wurden.
Hier können Sie das Herrenhaus Munkedal und eine pompöse Steinbrücke mit Meilenstein und König Fredriks gekröntem Monogramm von 1737 sehen.
Brålandsfallet ist der größte Wasserfall des Örekilsälven. Hier, wie auch bei Torp, wurden Fischtreppen gebaut, damit die Lachse auf ihrem Weg flussaufwärts den See Kärnsjön erreichen können. Der Fluss ist der zweitgrößte Wasserlauf Bohusläns und eines der besten Angelgewässer Südschwedens.
Kurz vor Torp liegt am Fluss Borgmästarbruket. Hier sehen Sie die Überreste der ersten Industrialisierungsperiode in Munkedal mit beispielsweise Sägewerk, Mühlen, Schmiede und Wohnhäusern.
Torps gård geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Das heutige Hauptgebäude des Hofes (in der Sprache der höheren Stände Corps de logi genannt) wurde in den 1860er Jahren errichtet.
Der Bohusleden führt zwar nur ein kurzes Stück auf die Landzunge Lerbergsnäset, die sich in den langen und tiefen See Kärnsjön erstreckt. Aber gehen Sie doch noch ein bisschen weiter auf die Halbinsel hinaus, wenn Sie noch nicht zu müde sind. Oder wie wäre es mit einem Bad in der Bucht Harskabukten, sofern Jahreszeit und Mut es zulassen?
Hier draußen liegt die Höhle Reorsgrottan. Der Sage nach versteckte sich im 17. Jahrhundert ein flüchtiger Gefangener namens Reor in der Höhle. Nachdem der geschickte Holzschnitzer das Taufbecken der Kirche von Håby angefertigt hatte, wurden Reor die Sünden vergeben.
Beim geologischen Naturschutzgebiet Harskas endet die sechzehnte Etappe. Hier schließt der Wanderweg Kuststigen an, der unter anderem nach Hunnebostrand am Skagerrak führt.




Etappe 1 - Blåvättnerna - Stensjön
Etappe 5 - Jonsered - Angereds kyrka
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